Wir genießen in zentralen Zukunftsfragen wachsendes Vertrauen der Menschen. Wir haben den Kompetenz-vorsprung in gesellschaftspolitischen Fragen, in der Bildungspolitik, in der Familienpolitik, in der Steuerpolitik und bei sozialer Gerechtigkeit.
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Wir genießen in zentralen Zukunftsfragen wachsendes Vertrauen der Menschen. Wir haben den Kompetenz-vorsprung in gesellschaftspolitischen Fragen, in der Bildungspolitik, in der Familienpolitik, in der Steuerpolitik und bei sozialer Gerechtigkeit.
Im aktuellen Meinungsbild sind wir die glaubwürdigste Partei. Auch deshalb ist es geboten, mit großer Sorgfalt an unserem rentenpolitischen Kurs weiter zu arbeiten und nur das zu versprechen, was auch zu halten ist.
Klar ist, dass wir in unserer Regierungszeit eine Privatisierung der Rente abgewehrt haben.
Klar ist, dass wir die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung erhalten und die Rentenversicherung finanziell gestärkt haben. Mit dem Namen von Walter Riester verbindet sich die Förderung einer zusätzlichen individuellen Vorsorge. Sie findet heute die Unterstützung von 75 Prozent der Menschen.
Wir haben die Hauptursache von Altersarmut – die Arbeitslosigkeit – erfolgreich bekämpft. Diese Antworten auf die Probleme des vergangenen Jahrzehnts waren richtig.
Heute müssen wir Antworten auf die Probleme des nächsten Jahrzehnts finden. Gebrochene Erwerbsbiografien, lange Zeiten von Niedriglohnbeschäftigung ebenso wie die Lage derer, die wegen gesundheitlicher Probleme eine längere Lebensarbeitszeit nicht schaffen, erfordern neue Initiativen. Unser Parteivorstand hat deshalb nun wichtige Schritte für ein Rentenkonzept beschlossen: Dazu zählen gesicherte und flexible Übergänge aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand, die Teilrente und die Verbesserung der Erwerbsminderungs-rente.
Wir haben außerdem eine aus Steuern finanzierte Solidarrente beschlossen, die für langjährig Beschäftigte eine Rente von mindestens 850 Euro sichert.
Wir wollen langfristig und vorausschauend die finanzielle Tragfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. In Zukunft wird die Zahl der berufsaktiven Beitragszahlerinnen und Beitragszahler zurückgehen, während die Zahl der Rentenempfänger und der Rentenbezugszeiten steigt. Davor dürfen wir nicht die Augen verschließen.
Richtig ist: Die Arbeitslosigkeit ist gesunken. Das hat aktuell auch die Rentenfinanzen entspannt. Doch die demografisch bedingte Mehrbelastung der Rentenversicherung kommt erst noch.
Die schwarz-gelbe Koalition macht deshalb einen Fehler, wenn sie in dieser Woche die vorübergehende Absenkung des Rentenbeitragssatzes von 19,6 auf 19 Prozent beschließen will. Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass der Beitrag dann später sprunghaft wieder ansteigen wird.
Wir wollen mehr Stetigkeit in der Beitragssatzentwicklung, um mehr Stabilität und Vertrauenswürdigkeit in der Rentenversicherung zu erreichen.
Deshalb legen wir diese Woche einen eigenen Gesetzentwurf zur Schaffung eines „Demographie-Fonds“ vor. Der Beitragssatz soll stabil bei 19,6 Prozent bleiben.
Die Rentenversicherung kann ihre Rücklage erhöhen und das Prinzip der Vorsorge umsetzen. 83 Prozent der Bürgerinnen und Bürger unterstützen das.
Sichere Renten erreichen wir in Zukunft vor allem durch ein hohes Beschäftigungsniveau bei guten Tariflöhnen. Altersarmut ist die Folge von Langzeitarbeitslosigkeit, von mangelnden Bildungschancen und von Erwerbsarmut.
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen
17.06.2026 12:19 Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger
Politisch-ideologischer Nachhilfeunterricht ist nicht nötig Das vom EU-Parlament beschlossene Verbot für Fleischbezeichnungen wie ‚Veggie-Speck‘ oder ‚Veggie-Hühnchen‘ ist falsch und wird Verbraucherinnen und Verbraucher verwirren. Dass Begriffe wie ‚Veggie-Burger‘ oder ‚Veggie-Wurst‘ auch künftig zulässig bleiben, ist richtig. Die Entscheidung beendet hoffentlich eine Scheindebatte, die viel politische Energie verschwendet hat. „Das EU-Parlament hat bestätigt, dass Begriffe wie… Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger weiterlesen
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