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Arbeitslosenstatistik spricht für ARGE

Veröffentlicht am 01.09.2007 in Pressemitteilung

SPD: "Zahlen zeigen aber auch Nachholbedarf"

Zwar ist die Arbeitslosenquote im Westerwald im August ingesamt konstant geblieben jedoch offenbart sich auf den zweiten Blick ein Rückgang der Zahl der Langzeitarbeitslosen um fast 2 Prozentpunkte. "Diesen Rückgang, der auch bundesweit zu verzeichnen ist, haben wir nicht zuletzt der Vermittlungsarbeit der Arbeitsgemeinschaften zu verdanken" so Hans Jürgen Heene, Fraktionsvorsitzender der SPD Kreistagsfraktion. "Die Entscheidung des Westerwaldkreises den Vertrag mit der Arge zu verlängern war daher richtig".

Die SPD bleibt bei Ihrer Position, dass es wichtig sei die Arge in Zukunft stärker als bisher zu unterstützen. "Das wir bei der Einführung der Arge hinterherhängen zeigt der Vergleich mit dem Rhein-Lahnkreis" so Björn Walden, stellv. Vorsitzender der SPD Westerwald. Von Anfang an habe der Kreis die dortige Arbeitsgemeinschaft stark unterstützt, so dass man dort heute die besseren Ergebnisse bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit vorzeigen könne. Er ergänzt: "Im Westerwald ist die Zahl der ALG 2 Empfänger innerhalb eines Jahres um 2,7% gesunken; im Rhein-Lahnkreis jedoch im selben Zeitraum sogar um 6,8%. Die im Westerwald eingetragenen Bedarfsgemeinschaften verursachen Kosten von etwa 50 Mio € im Jahr; das Einsparpotential an Steuergeldern ist daher enorm!" Die SPD ist davon überzeugt, dass auch der Westerwaldkreis zu den guten Ergebnissen anderer Landkreise aufschließen könne, wenn sich der Kreis klar zur Arbeit der Arge bekenne und insbesondere eine angemessene Personalausstattung für die Zukunft gewährleistet sei. Man wird sich hierfür weiter einsetzen.

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