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„Der Westerwaldkreis gehört in den VRM-Tarifverbund!“

Veröffentlicht am 08.04.2009 in Pressemitteilung

Landratskandidatin Tanja Machalet trifft Horst Klein, Geschäftsführer der vectus GmbH

Die Situation des öffentlichen Personennahverkehrs im Westerwald aber auch intelligente Konzepte für den schienengebundenen Güterverkehr standen im Mittelpunkt eines Informationsgespräches der SPD-Landratskandidatin Dr. Tanja Machalet mit dem Geschäftsführer der vectus Verkehrsgesellschaft GmbH Horst Klein.
Horst Klein betonte die Bedeutung der Schiene für den öffentlichen Personennahverkehr, der für diesen – auch im Westerwald – eine Rückgratfunktion einnähme. Vectus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Hessischen Landesbahn GmbH und der Westerwaldbahn GmbH, deren Geschäftsführer Klein ebenfalls ist. Mit insgesamt 28 Zugeinheiten betreibt vectus seit 2004 den Schienenpersonenverkehr auf den Westerwaldstrecken und bedient Verbindungen von Limburg nach Koblenz und Wiesbaden.

Tanja Machalet, die in der Planungsabteilung der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei u.a. auch für den Verkehr zuständig ist, war an der Meinung Kleins über einen Beitritt des Westerwaldkreises zum Tarifverbund des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) interessiert. Klein empfahl den Beitritt dringend. Der Westerwaldkreis sei der einzige Landkreis im nördlichen Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Hessen, der keinem solchen Verbund angehöre. Dies sei nicht nur für die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs ein Nachteil, die sich mit unterschiedlichen Tarifen bei jeder Fahrt auseinandersetzen müssten, sondern genauso für sein Unternehmen, das bei jeder Fahrt über den Westerwald bis zu drei Tarifsysteme zu bedienen habe. Außerdem bilde ein gemeinsamer Tarifverbund die notwendige Grundlage für eine effiziente und nutzerorientierte Planung des gesamten Nahverkehrs. „Zudem trägt der Tarifverbund zum Zusammenwachsen der Region Westerwald bei“, ergänzte Tanja Machalet.
Im Anschluss erläuterte Horst Klein der Kandidatin die Geschichte der Bahnstrecken-Reaktivierung zwischen Raubach und Selters. Das Unternehmen Schütz in Selters suchte einen Weg, die Stahllieferungen aus dem Ruhrgebiet an den Westerwälder Hauptsitz deutlich zu verkürzen und von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene zu verlagern. Mit der Wiederbelebung der Trasse unter finanzieller Beteiligung von Schütz – 50 % der Kosten hat das Land Rheinland-Pfalz getragen – wurde das Problem gelöst und so „für die Region der Grundstein für wachsende Verkehre auf der Schiene gelegt“, resümierte Horst Klein, der mit der Westerwaldbahn in Zusammenarbeit mit Railion Deutschland die Transporte über die

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