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Deutsche Bahn plant Stellenkürzungen – jede dritte Stelle in DB-Reisezentren betroffen

Veröffentlicht am 20.10.2011 in Pressemitteilung

„Servicewüste bei der Deutschen Bahn AG“, so kommentiert die heimische SPD-Bundestagesabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler die derzeitigen Pläne des Unternehmens, rund jede dritte Stelle bei den DB-Reisezentren einsparen zu wollen. Insgesamt sollen 700 Stellen den Sparzwängen des Unternehmens zum Opfer fallen.

Dabei sind die Reisezentren gerade für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wichtige Anlaufstellen, wenn es um das Reisen mit der Bahn geht. „Beratung kann nur in einem persönlichen Gespräch stattfinden und nicht im Internet oder an einem Fahrkartenautomat“, so die SPD-Politikerin.

Ursache für die Sparbemühungen der Deutschen Bahn AG sieht Bätzing-Lichtenthäler indes nicht bei dem Unternehmen hausgemacht. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will künftig eine Zwangsdividende in Höhe von 500 Mio. Euro pro Jahr von der Bahn einkassieren. Damit fehlen dem Unternehmen aber wichtige finanzielle Mittel, um wichtige Investitionen ins Schienennetz oder in die Bahnhöfe zu tätigen.

„Ich hoffe sehr, dass diejenigen schwarz-gelben Politiker, die die Zwangsdividende mit beschlossen haben, sich nicht hinterher an einen Bahnhof stellen und einen Ausbau fordern oder gar nach mehr Lärmschutz rufen. Das wäre an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten“, macht Bätzing-Lichtenthäler deutlich.

Die SPD-Abgeordnete für die Landkreise Altenkirchen und Neuwied hat sich auch schriftlich an die Deutsche Bahn AG gewandt, um die konkreten Auswirkungen der Stellenkürzungen für den Wahlkreis zu erfahren. Immerhin könnten auch Reisezentren hier vor Ort betroffen sein.

Homepage Sabine Bätzing-Lichtenthäler – Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Betzdorf/Kirchen und Staatsministerin in Rheinland-Pfalz

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