SPD Rennerod

Mit Erfahrung Zukunft gestalten

Besucher

Besucher:956437
Heute:576
Online:1

Engagierte Diskussion der SPD in Bad Hönningen

Veröffentlicht am 13.12.2013 in Pressemitteilung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Sozialdemokratische Handschrift erkennbar“

Pro und Kontra des Koalitionsvertrages ausgetauscht

Viele Genossinnen und Genossen waren der Einladung von Sabine Bätzing-Lichtenthäler in den Ratssaal von Bad Hönningen gefolgt. Sie nutzen die Gelegenheit, das Für und Wider des Koalitionsvertrages eifrig zu diskutieren. Nach einführenden Worten vom Landtagsabgeordneten Fredi Winter stellte Sabine Bätzing-Lichtenthäler dankte sie den Parteigenossen für ihre engagierte Unterstützung im Wahlkampf und stellte die Eckpunkte des Koalitionsvertrages vor. Besonders ging sie auf die zehn Punkte ein, die die SPD auf dem Parteikonvent vor den Koalitionsverhandlungen als zentrale Verhandlungspunkte behandelt wissen wollte.

„Diese zehn Punkte sind alle im Koalitionsvertrag berücksichtigt, manche mehr, manche weniger“, differenzierte Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Besonders der Bereich Arbeit und Soziales trage eine deutliche sozialdemokratische Handschrift, freute sich die Abgeordnete über die Verhandlungserfolge. Auch die abschlagsfreie Rente mit 63 sei gelungen. Die geplanten Investitionen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Infrastruktur seien verbessert worden und die Kommunen würden entlastet. Auch die Regulierung der Finanzmärkte sei im Vertrag enthalten.

Bätzing-Lichtenthäler hat in der Arbeitsgruppe Finanzen mitgearbeitet und konnte für diesen Bereich „aus dem Nähkästchen plaudern“. Die Verhandlungen seien sehr zäh gewesen. Man habe aber erreicht, dass es für die vereinbarten Punkte keinen Finanzierungsvorbehalt geben werde.

Einige Punkte seien allerdings nicht durchsetzbar gewesen. So habe die Union von Anfang an klar gemacht, dass sie nicht bereit sei, die Steuern zu erhöhen. Das Betreuungsgeld konnte nicht abgeschafft werden, die Bürgerversicherung nicht eingeführt werden und die doppelte Staatsbürgerschaft habe man auch nicht durchsetzen können. Die Energiewende hätten Sozialdemokraten auch gerne anders organisiert.

In der Diskussion wurden sehr unterschiedliche Standpunkte geäußert. Vom klaren „Nein“ gegen den Vertrag bis zur Zustimmung mit gewissen Bedenken, kam alles zur Sprache. Im Wahlkampf habe man dafür geworben, eine ganz andere Politik anzustreben und die Regierung abzulösen. Das könne man nun nicht, so einzelne Teilnehmer. Andere waren damit zufrieden, dass nun ein paar wichtige sozialdemokratische Anliegen endlich umgesetzt werden könnten. Besonders der Mindestlohn sei ein wichtiger Punkt.

Nun gelte es, wenn die Zustimmung der Partei ausreiche, in der Regierung gut aufzupassen, dass die Beschlüsse des Koalitionsvertrages auch umgesetzt würden.

Homepage Sabine Bätzing-Lichtenthäler – Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Betzdorf/Kirchen und Staatsministerin in Rheinland-Pfalz

Mitglied werden!

Mitglied werden!

Newsticker

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de