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KfW-Förderung 2020 mit über 296 Millionen Euro in unserer Region auf historischem Höchstwert

Pressemitteilung

Wirtschaftlich gesehen lief das vergangene Jahr aufgrund der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen vor dem Virus insgesamt deutlich schlechter als vorher. Doch manche Kennzahlen der KfW-Bank zeigen, dass die Lage nicht überall aussichtlos war und staatliche Fördermaßnahmen gerne angenommen wurden, besonders im privaten Bereich und in der Gründerszene.

Besonders Familien setzten trotz Coronakrise auf ein eigenes Zuhause im Rhein-Lahn-Kreis und im Westerwald. So wurden im letzten Jahr 769 Anträge auf einen Baukindergeld-Zuschuss gestellt; über zehn Jahre fördert der Bund über die KfW mit monatlich 100 Euro pro Kind den Bau oder Erwerb der eigenen vier Wände. Ein großer Teil der Bauherren ließ sich ihr Vorhaben zudem mit einem günstigen Teildarlehen der KfW über das Wohneigentumsprogramm finanzieren.

Dass trotz der Pandemie das Bewusstsein für den Klimawandel nicht verschwunden ist, zeigt die hohe Zahl der Anträge im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Allein für den Ausbau von privaten Ladeeinrichtungen für Elektroautos wurden über 900 Zusagen verschickt. Weitere gut 1400 Projekte erhielten Unterstützung in Form von Darlehen und Zuschüssen für die energieeffiziente Sanierung und Errichtung von Eigenheimen. Besonders den lokalen Handwerksbetrieben bescherten diese Maßnahmen rechnerisch zusätzliche Aufträge im Wert von über 124 Mio. Euro.

Das freut auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabi Weber: „Genau jetzt nachhaltige Maßnahmen staatlich zu fördern, ist richtig. Denn langfristig bleibt ein sozialverträglicher Klimawandel unsere größte Herausforderung.“

Weitere Förderung der heimischen Wirtschaft im Rhein-Lahn-Kreis leistete die KfW durch schnelle Unternehmerkredite. Zwar sind gut 70% der Unternehmensinvestitionen auf die coronabedingt angespannte wirtschaftliche Lage zurückzuführen. Doch das zugleich recht hohe Volumen von gut 26 Mio. Euro an ERP-Gründerkrediten ohne Coronabezug zeichnen ein optimistisches Zukunftsbild.

Dass der Staat in dieser Ausnahmesituation eine Menge zur Unterstützung der Wirtschaft leistet, erkennt auch die Abgeordnete Gabi Weber an: „Ich bin optimistisch. Wie auch das Kurzarbeitergeld an anderer Stelle zeigt, wird uns auch hier staatliche Unterstützung durch diese herausfordernde Zeit tragen und sogar neue Ideen nach vorne bringen.“

Insgesamt förderte die KfW im Jahr 2020 fast 4.700 Projekten und Vorhaben im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis mit über 296 Mio. Euro. Im gesamten Bundesgebiet unterstützte sie Maßnahmen durch Kredite, Zuschüsse und andere Finanzierungen mit gut 106 Mrd. Euro, so viel wie nie zuvor innerhalb eines Jahres.

 

Homepage Gabi Weber - Ihre Abgeordnete für Westerwald und Rhein-Lahn

 

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