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Westerburger Sozialdemokraten weben für Stolpersteine

Hering zeigt wenig Verständnis für Ablehnung durch den Stadtrat in der Vergangenheit

Sie sind das größte dezentrale Denkmal der Welt. Stolpersteine, wie sie in 26 Ländern in unzähligen Städten verlegt sind, dienen als kleine Gedenktafeln im Pflaster. Sie führen zum Stolpern und machen dadurch auf die jüdischen Opfer des Holocaust aufmerksam. Auch einige Westerburger kämpfen bereits seit Jahren für Stolpersteine.

Westerburg. „Der Mensch wird nur vergessen, wenn sein Name nicht mehr existiert“, so steht es im Talmud geschrieben, einem der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Dass dieser Satz einmal eine so tragische Bedeutung haben wird, hätte sich bei der Niederschrift wahrscheinlich niemand vorstellen können. In diesem Jahr im August sind es genau 80 Jahre her, dass die letzten Juden aus Westerburg unter dem NS-Regime deportiert und ermordet wurden. Lebten im März 1933 noch 88 jüdische Mitbürger in Westerburg, wurde die Stadt am 28. August 1942 mit der Deportation der letzten neun Juden „judenfrei“. Weltweit erinnern Stolpersteine in den Städten an die Namen der Vernichtungsopfer, nur die Stadt Westerburg stellt sich seit Jahren quer.

Maria Meurer widmete viele Jahre der Aufarbeitung der Schicksale der jüdischen Menschen zu Zeiten des Nationalsozialismus in Westerburg. Bereits 2013 lehnte die Stadt Westerburg einen Antrag auf Stolpersteine ab, nun will es die SPD-Stadtratsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Markus Kachler erneut versuchen.

Krankenpflegeschule Kirchen und Krebsgesellschaft RLP besuchten Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Landtag

Schüler:innen der Krankenpflegeschule Kirchen und Selbsthilfegruppe der Krebsgesellschaft besuchten Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Landtag


In der vergangenen Plenarwoche lud die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler, passenderweise zum Tag der Pflege, eine Gruppe der Krebsgesellschaft RLP und Schüler: innen der Krankenpflegeschule Kirchen zu einem informativen und kurzweiligen Besuch im Mainzer Landtag ein.
An der Tagestour nahmen bei strahlendem Sonnenschein 47 interessierte Personen aus den genannten Bereichen teil. Gemeinsam verbrachten sie einen eindrucksvollen Tag in der Landeshauptstadt. Nach der Ankunft hatten die Gäste zunächst Zeit und Gelegenheit sich die Beine zu vertreten und die Stadt Mainz ein wenig zu erkunden. Mit dem Dom, dem Mainzer Markt, den Chagall-Fenstern der St. Stephans Kirche und zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten ist die Mainzer Innenstadt immer einen Besuch wert. 
Am Nachmittag fanden sich sämtliche Teilnehmer wieder am Landtag ein und in einem angeregten einstündigen Gespräch mit ihrer Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler kamen viele aktuelle Fragen auf, denen sich die SPD-Fraktionsvorsitzende gerne stellte und diese ausführlich beantwortete. Anschließend erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit dem Plenum beizuwohnen und nachhaltige Eindrücke zur vielfältigen politischen Arbeit im Landtag und deren Abläufen erleben zu dürfen.
„Persönliche Kontakte zu Bürger:innen, das lockere Gespräch und die Sorgen und Nöte in Erfahrung zu bringen hilft mir sehr bei meiner politischen Arbeit im Landtag und trägt  ungemein dazu bei Verbesserungen, in jeglichen Bereichen, in Gang zu bringen“, erläutert Bätzing-Lichtenthäler. Anschließen traten ihre Gäste mit vielen neuen, positiven Eindrücken entspannt die Heimreise an.

Weltoffene Gastfamilien in der Region gesucht - Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterstützt interkulturellen Austausch

Weltoffene Gastfamilien in der Region gesucht -
Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterstützt interkulturellen Austausch

Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab September 2022 haben Familien in der Region wieder die Möglichkeit, ein internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen. Rund 230 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen diesen Sommer mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland, um hier in einer Gastfamilie die Kultur und Sprache des Landes kennenzulernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Viele Gastfamilien entwickeln lebenslange Freundschaften zu ihren Gastkindern.
Gemeinsam mit AFS sucht die Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler Familien, die Jugendliche von einigen Wochen bis zu einem Jahr bei sich aufnehmen möchten. „Internationaler Jugendaustausch ist Friedensarbeit und darf gerade jetzt, in schwierigen politischen Zeiten wie diesen, nicht stillstehen“, erklärt Bätzing-Lichtenthäler. In Bezug auf das Gastfamilienprogramm von AFS betont sie weiter: „Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah und lernen gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie aus der Region, die diese Erfahrung machen möchte, ist eine Bereicherung, denn sie leistet einen großen zivilgesellschaftlichen Dienst und trägt zur Völkerverständigung bei“. 
Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können Jugendlichen aus aller Welt ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur. 
Eine Aufnahme ist für einen Zeitraum ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austausches von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort, aber auch das AFS-Büro. Außerdem steht eine telefonische Hotline rund um die Uhr zur Verfügung. 
Interessierte, die ein Gastkind ab September 2022 aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.afs.de/gastfamilienprogramm.  

Corona-Sonderzahlung: Kreis Altenkirchen erhält 1,6 Millionen Euro

 
Der Kreis Altenkirchen erhält 1,6 Millionen Euro als einmalige Sonderzahlung zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie. Grundlage für die Verteilung ist das Landeshaushaltsgesetz. Darauf basierend werden den Kommunen in Rheinland-Pfalz Mittel in Höhe von 12,50 Euro je Einwohner (Stand 31. Dezember 2020) ausgezahlt. Insgesamt fließen 51,2 Millionen Euro an die Kreise und kreisfreien Städte im Land.
"Das ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung, denn unsere Kommunen haben während der Pandemie Herausragendes geleistet. Die Bewältigung der Krisen und ihrer Folgen war teils mit spürbaren Mehrausgaben verbunden - auch diese werden so ausgeglichen", sagt die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Mit der schnellen Umsetzung der Bundeszahlungen setzen wir unseren Kurs der Unterstützung der Kommunen konsequent um."
Ausgezahlt werden die Gelder vom 13. Mai an über das Landesamt für Jungend, Soziales und Versorgung. Bereits im Jahr 2020 hatte die SPD-geführte Landesregierung eine Sonderzahlung in Höhe von insgesamt 102,4 Millionen Euro an Kreis und kreisfreie Städte geleistet.

600.000 Euro Landesmittel für das St. Antonius-Krankenhaus in Wissen/Sieg

Das St. Antonius-Krankenhaus in Wissen/Sieg erhält 600.000 Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes. Vorgesehen ist die Summe für die Erweiterung der Tagesklinik (400.000 €) und die Erstausstattung der Tagesklinik (200.000 €). „Die Förderung des St. Antonius-Krankenhauses in Wissen/Sieg ist ein wichtiger Schritt für die Menschen in der Region“, sagt die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Insgesamt stellt die Landesregierung den Krankenhäusern im Land 136 Millionen Euro zur Verfügung – 71 Millionen für bauliche Investitionen und 65 Millionen als Pauschalförderung. Ein starkes und effizientes Mittel zur Kräftigung des hohen Niveaus der medizinischen Versorgung in Rheinland-Pfalz.“ 
 
Die Investition im St. Antonius-Krankenhaus ist dabei eine von 30 Einzelmaßnahmen an 27 Standorten landesweit. „Der Schwerpunkt der Fördermittel des Landes teilt sich auf fünf Bereiche auf: Erweiterung und Modernisierung der Pflegebereiche einschließlich Intensivstationen, Ausbau und Erweiterung des stationären und teilstationären psychiatrischen Angebots, Förderung von Funktionsbereichen wie Radiologien, Endoskopien und Geburtshilfen, Erweiterung und Modernisierung von OP-Abteilungen und als neuer Schwerpunkt die Förderung von Ausbildungsstätten. Über diese Mittel hinaus stehen für die Krankenhäuser im Land 200 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds sowie für die Zeit von 2016 bis 2024 mehr als 230 Millionen Euro aus dem Krankenhausstrukturfonds bereit. Ersterer wurde vom Land mit 60 Millionen Euro unterstützt, zweiterer mit 103 Millionen Euro.“

„Die Krankenhäuser im Land und ihre Beschäftigten haben während der schweren Phasen der Corona-Pandemie Herausragendes geleistet, um den Menschen in einer sehr schwierigen Lage bestmöglich zur Seite zu stehen. Zeitweise wurde hier auch Unterstützung für Nachbarländer geleistet. Das alles zeigt zum einen, wie wichtig, zum anderen, wie leistungsfähig diese medizinische Infrastruktur ist. Wir als SPD-Fraktion sind dafür nicht nur sehr dankbar, sondern setzen uns auch weiterhin mit aller Kraft dafür ein, die nötigen Rahmenbedingungen für diese außergewöhnlichen Leistungen zu schaffen. Dazu gehört auch, die bedarfsgerechte, flächendeckende Krankenhausversorgung im Land zu erhalten“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

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22.05.2022 20:32 MIT 9-EURO-TICKET ZUR ARBEIT UND DURCH DEUTSCHLAND
ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN Ab 1. Juni kannst Du im öffentlichen Nahverkehr für 9 Euro pro Monat Busse und Bahnen nutzen, bundesweit und bis Ende August. Du kannst also zum ultimativen Tiefpreis mit Bus und Bahn nicht nur zu Deiner Arbeit fahren, sondern auch Städte- und Urlaubstrips machen. Hier erfährst Du, wie das Ticket funktioniert.… MIT 9-EURO-TICKET ZUR ARBEIT UND DURCH DEUTSCHLAND weiterlesen

22.05.2022 18:33 Ein kraftvolles Solidaritätsversprechen für die Ukraine
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11.05.2022 09:38 Das europäische Momentum nutzen
Gemeinsam mit ihren Schwesterparteien aus Italien und Spanien – PD und PSOE – will die SPD ein neues Kapitel für die Zukunft Europas aufschlagen. Mehr Demokratie, Transparenz und Sicherheit – ein soziales Europa, das auf der Grundlage unserer festen Werte schnell und entschlossen handeln kann. Zum gemeinsamen Impulspapier „Das europäische Momentum“ erklärt die EU-Beauftragte des… Das europäische Momentum nutzen weiterlesen

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